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Projektbeschreibung:

Das stationäre Ladesystem soll zur punktuellen Energieversorgung von batteriebetriebenen Zügen genutzt werden, welche auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken eingesetzt werden. Diese Schnellladestationen werden an den strategisch wichtigen Punkten entlang einer Bahnstrecke im Bahnhofsbereich positioniert, um die notwendige Streckenabdeckung mit der begrenzten Batteriekapazität der Züge zu gewährleisten. Die Stromzuführung wird durch eine dafür errichtete, 20 bis 30 m lange Oberleitungsstromschiene realisiert, die Rückstromführung erfolgt über die Schiene. Als Versorgungsspannung werden die in Deutschland üblichen 15 kV gewählt. Da ein Stromabnehmer im Stand maximal 80 A führen darf, ist die maximale Leistung pro Stromabnehmer auf 1,2 MVA begrenzt. Diese technischen Parameter bieten sich an, da alle batteriebetriebenen Triebwagen serienmäßig mit Pantographen ausgestattet sind. An den Zügen ist demnach keine technische Änderung mehr nötig und das Andocken funktioniert schnell und unkompliziert. Des Weiteren lässt sich per Oberleitung eine wesentlich größere Leistung als beispielsweise über eine Steckerverbindung übertragen. Batteriebetriebene Triebwagen können sowohl eine Frequenz von 16,7 als auch von 50 Hz beherrschen, das stationäre Ladesystem soll 50 Hz nutzen. Der Ladevorgang erfolgt nur im Stand.

Projektinformationen:

Status: Initiierung, Stellung des Antrags

Partner:

  • Smart Rail Connectivity-Campus e. V. Annaberg-Buchholz
  • Technische Universität Dresden mit der Professur Elektrische Bahnen
  • F&S converter GmbH
  • DB Energie
  • Rail Power Systems GmbH
  • DB RegioNetz Verkehrs GmbH
  • DB RegioNetz Infrastruktur GmbH Erzgebirgsbahn

Projektbeschreibung:

Mit dem Nachhaltigen Elektromobilitätskonzept für Annaberg-Buchholz und ihr Umland wird die Stadt zum Vorreiter und Multiplikator bei der Einführung und Verbreitung der Elektromobilität im sub-urbanen und ländlichen Raum. Die geografischen und infrastrukturellen Verhältnisse sowie die Bevölkerungsstruktur von Annaberg-Buchholz und ihr Umland bilden einen Kontrast zu vielen deutschen (Groß-) Städten, welche bereits über eigene Elektromobilitätskonzepte verfügen. Die Studie bildet damit eine hervorragende Plattform für die Bildung eines Elektromobilitätskonzeptes für die Bewältigung der besonderen Anforderungen an die Infrastruktur außerhalb hochurbaner Räume.

Projektinformationen:

Status: in Bearbeitung
Laufzeit: 10/2019-12/2020